11 Dezember 2015

~*Das offene Buch*~


Es kommt der Tag, da kannst du dich ganz bewusst dafür entscheiden, das Alte abzustreifen und vollkommen hinter dir zu lassen - es ist, als würdest du dich häuten und du spürst, dass es wirklich so ist - es hinter dir liegt. Diese Entscheidung kannst du auch JETZT schon ganz bewusst treffen. Aber es gibt viele Menschen, die tun das und denken gleichzeitig - das bringt doch nichts - morgen wird alles so sein, wie es schon immer gewesen ist. Und genau da liegt der Stolperstein auf dem Weg. Wenn du dich dafür entscheidest, das Alte hinter dir zu lassen, dann darfst du das aus ganzer Überzeugung tun. Dann darfst du dich dafür öffnen, dass morgen eben nicht mehr alles so ist, wie es einmal war. Und genau das ist das eigentliche Problem. Wir wollen, dass sich etwas ändert, aber in Wahrheit haben wir Angst vor dem Neuen - vor dem Ungewissen. Wir haben Angst, die ausgetretenen alt bekannten Pfade zu verlassen und ganz neues Terrain zu betreten. Viele Menschen wollen ihre lieb gewonnen Gewohnheiten nicht aufgeben.
 
Du kannst dich noch so sehr nach dem Neuen sehnen - wenn du dich nicht traust, dem Neuen einen Platz in deinem Leben einzuräumen, dann machst du es dir unnötig schwer. Dann hältst du einen für dich unerreichbaren Wunsch in dir am Leben und gibst ihm gleichzeitig keine Chance, sich zu erfüllen. Deswegen ist es wichtig, dem Neuen wirklich einen Platz in deinem Leben zuzugestehen - ihm Zeit und Raum zu geben, sich zu entfalten und dann den nächsten Schritt weiter zu gehen, wenn das Leben dir die Türen öffnet.
 
Habe Mut - habe Vertrauen. Das Neue steht vor dir - lade es in dein Leben ein. Es kann dir nichts passieren - im Gegenteil - es wird dich bereichern und dir wertvolle Erfahrungen schenken - es wird dich eines Besseren belehren und enorm dein Selbstbewusstsein stärken. Denn wenn du einmal zurück schaust, was du alles hinter dir gelassen hast - was du alles an Neuem geschaffen hast - dann wird dich Erfüllung durchströmen. Reiße die Staudämme nieder, die du dir errichtest hast - lass den Fluss wieder frei fließen. Lasse dich weitertragen - immer im Vertrauen, dass das Universum dir alles zur Verfügung stellen wird, was du brauchst, um deine Herzenswünsche zu erfüllen.
 
Manchmal muss es nur "Klick" machen und der Wagen kommt wieder ins Rollen. Hörst du es, wie sich der Schalter in dir umlegt und das Licht angeht? Lass das Licht deiner Seele strahlen - es will in die Welt hinaus getragen werden. Gib der Seele die du bist die Chance, sich zu entfalten.
 
Gib jeder Zelle und jeder Faser deines Körpers - deines Seins die Chance, das Neue in sich willkommen zu heißen, zu integrieren und aufnehmen zu können. Wenn du dich immer wieder auf die Gedanken einlässt, dass morgen alles beim Alten ist, dann erlaubst du deinem Sein nicht, neue Strukturen in dir aufzubauen. Mache es dir zu eigen, daran zu glauben, dass sich etwas ändert - auch dann, wenn du es noch nicht sehen oder fühlen kannst.
 
Vielleicht hast du schon mal davon gehört, dass sich der ganze Körper alle sieben Jahre komplett erneuert. Der Körper ist darauf ausgelegt, neue Zyklen in seinem Sein willkommen zu heißen. Dir ist also alles mitgegeben, um dein Leben so einzurichten, wie du es dir als Seele auch wünscht. Lass dein Seelenlicht deine Zellen erfüllen und all das rausschmeißen und umprogrammieren, was nötig ist, um den neuen Weg auch gehen zu können. Und wisse dabei - das geht nicht von heute auf morgen. Gestehe dir die Übergänge zu - gestehe dir Zeit zu - und durchschreite alle Türen, die sich vor dir öffnen. Sei flexibel auf deinem Lebensweg und sei auch mal bereit, einen Umweg zu gehen. Sei auch mal bereit, hinzunehmen, dass alles anders kommt, als du es dir ausgemalt hast. Das Leben weiß, welche Wege es gehen muss, um das angepeilte Ziel zu erreichen. Stehe dir nicht selbst im Weg - spring einfach mal über einen Stolperstein drüber, der dir im Weg liegt.
 
Und wenn du das jetzt alles so liest, dann zieht sich vielleicht irgendwo in deinem Körper (ob feinstofflich oder grobstofflich) etwas zusammen, weil du es nicht willst - nicht annehmen kannst oder Angst bekommst. Dann wende dich dieser Stelle in deinem Sein zu - lege dich bequem hin und lege deine Hand auf diese Stelle auf - vermittel dir selbst - dieser "Wunde" Sicherheit und Geborgenheit - setze ein Zeichen und lass dich fühlen, dass du für dich da bist und dass du dich um die Schwachstellen in dir kümmerst. Ja es gibt Schwachstellen - in jedem von uns und sie dürfen da sein - dürfen zum Ausdruck kommen. Auch wenn das kein schönes Bild ist - aber es ist wie eine Wunde, die eitert - der Eiter muss abfließen können, damit die Wunde wieder heilen kann. Der Schmerz - der Druck - die Angst - die Unsicherheit - whatever - muss abfließen können - sich ausdrücken können, um zu gehen und sich zu verwandeln.
 
Ich fühlte mich gerade dazu aufgerufen, zu schreiben, dass es in Wahrheit keine Schwachstellen gibt. Das ist durchaus eine Sicht - eine Perspektive, in der viel Wahrheit steckt - aber in diesem Falle ist es wichtig, sich auch Schwächen eingestehen zu können. Denn es gibt sie die Schwächen und es ist enorm heilsam, sich ihrer anzunehmen und zu umarmen - wenn wir immer nur stark sein wollen, dann bleiben wir selbst über kurz oder lang auf der Strecke - verleugnen einen Teil von uns, der gesehen werden und wahrgenommen werden möchte. Und wenn wir dies immer wieder tun - es wegdrücken - dann bäumt es sich eines Tages so sehr auf, dass wir mit den Konsequenzen kaum mehr umgehen können (z.B. Krankheit / Unfall / Schicksalsschlag usw.). Deswegen noch mal: gestehe dir auch Schwächen zu - es ist sehr mutig dies zu tun - es ist von Wahrhaftigkeit durchdrungen. Die Wahrhaftigkeit ist es, die uns an unsere Ziele bringt.
 
Die Wichtigkeit dessen offenbart sich mir gerade noch mal ganz deutlich - denn die Engel zeigen mir, dass diese Schwachstellen durchaus aus einem früheren Leben stammen können. Zum Beispiel kann es sein, dass du diese Schwachstelle dort in dir wahrnimmst, wo du früher einmal im Krieg verletzt wurdest. Du bist mit der Einstellung in den Krieg gezogen, um für dein Vaterland zu kämpfen und dann wurdest du verletzt und bist der Verletzung erlegen und gestorben - während des Sterbens konntest du dir nicht die angebliche "Schwäche" des Verlierens eingestehen und hast mit diesem Gefühl deinen Körper verlassen. Drum wird eine Zeit in einem späteren Leben kommen, in der du diese verletzte Emotion heilen darfst. Und dann ist es richtig, später - nach der Heilung die Perspektive einzunehmen, dass die Schwäche gar keine Schwäche war - denn dann bist du wieder in deiner Stärke. Dieses Beispiel soll dir einfach noch mal verdeutlichen wie wichtig es ist, sich den Schwachstellen zuzuwenden - denn sie halten eine Botschaft für dich bereit. Wenn du es so willst, bist du ein offenes Buch - du musst nur lernen, es lesen und deuten zu können. Und das tust du erst dann, wenn du dir selbst die Aufmerksamkeit schenkst, die es braucht, um dich selbst in deiner Tiefe kennenzulernen. In Wahrheit ist es das, wonach du dich sehnst - dein Innerstes zu kennen und genau zu wissen, wie du es entfalten kannst. Traue dich, deinen Blick nach innen zu wenden.

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